Narkotisierte Republik? Torsten Russ im Kunst- verein Coburg

29. Februar 2012

- „Meine Bilder sollen zum Überlegen anregen; das macht gute Kunst aus“ -

So die Worte von Torsten Russ, freischaffender Künstler aus Lichtenfels bei Coburg. Zur Zeit stellt er zusammen mit dem englischen Künstler James „Jim“ Whiting in dem schönen, kleinen Pavillon des Coburger Kunstvereins aus. Selber bin ich trotz meiner Liebe zur Kunst kein Fan von Ausstellungen, aber diese hat mich umgehauen. Es ist, als ob man plötzlich in eine andere Welt hineintaucht, ohne zu wissen, was auf einen zukommt.

kunstaustellung

Sehr beeindruckt hat mich das Bild „Republika Narkotika“ (Öl auf Leinwand 150×200) von Torsten Russ. Darauf zu sehen ist ein ehemaliger Schüler des Gynasium Albertinums, Alexander Glas, der trotzig, ein wenig arrogant und irgendwie angsteinflößend mit einem Zepter und ganz schwarz gekleidet auf einem massivem Thron posiert. Doch was macht dieser Geier neben ihm? Und diese Menschen im Hintergrund? Und schon ist es kein Gemälde mehr, welches man innerhalb von 10 Sekunden versteht, nickt und es wieder vergisst, nein. Es packt den Betrachter und zwingt ihn förmlich in die Knie und zum Überlegen.

Verblüfft haben mich auch die witzigen Kreationen Jim Whitings. Dieser kombiniert seine Skulptur ähnliche Metallgebilde mit elektronischen Elementen, was die Objekte fast lebendig wirken lässt. Mein erster Gedanke war, wie wahrscheinlich der von vielen anderen: Naja, das sieht aus wie ein zusammengewürfelter Schrotthaufen. Aber nein, das ist es nicht, dahinter stecken viele komplexe Gedanken und ein ungewöhnliches Feingefühl für den Mix aus Technik und Kunst.

Wer sich selbst davon überzeugen will, wie gut diese Ausstellung wirklich ist und seine eigene Meinung dazu bilden möchte, der möge sich möglichst schnell in den Kunstverein begeben. Die Ausstellung geht nur noch bis zum 26. Februar. Es lohnt sich wirklich!

Für Vielbeschäftigte: Im Kunstverein gibt es schöne Kataloge zu dieser Doppelausstellung zu kaufen.

Anna Deller–Yee (Q12)

Ein Pippi-Langstrumpf-Abend am Albertinum

06. Juni 2011

Die Klasse 5a hat epippilangin ganz tolles Projekt aufgeführt. Mit viel Freude und Leiden- schaft haben wir den abendlichen Auftritt vor unseren Familien und vor einigen Lehrern  bewältigt – und es hat Spaß gemacht! Über Astrid Lindgrens Leben haben wir erzählt und wir haben aus ihren Büchern vorgelesen; wir haben Szenen gespielt und für eine musikalische Umrahmung gesorgt; dazu gabe es ein Lindgren-Quiz mit Buchpreisen sowie ein Zwischenspiel, in dem eine lustige Pippi herumhüpfte und mit den Kleinen spielte. Wir wollten gar n icht aufhören, aber die Zeit war knapp. Alle haben geklatscht und wir haben uns verbeugt. Ich glaube, der Abend ist gut angekommen und habt auch den Zuscaherun Spaß gemacht. Das Beste daran: Wir haben auch etwas gelernt dabei: flüssiges und deutliches Vorlesen, etwas über die Autorin und wie man aus dem Thema Lesen etwa geschwärmt, und den kleinen Geschwistern zauberte das gewonnene Buch später ein Lächeln ins Gesicht.

Jessica Scheck, Klasse 5a

Be in concert – Benefizkonzert der Klasse 9b

19. Mai 2011

Das ganze Schuljahr über haben wir, wie in den vorhergehenden Jahren mit Fr. Habram, verschiedenste Lieder mit Instru- mentalbegleitung in der Klasse geübt. Als wir „Vo Mello bis ge Schoppernau“ perfektioniert hatten, kam uns der Gedanke, dass es 9b2wirklich schade ist, dass niemand das von uns Erarbeitete hört. Die Idee, ein Klassenkonzert zu veranstalten, verfestigte sich. Wir setzten uns zusammen, besprachen die organisato- rischen Dinge (z.B. das Auftrittsdatum am 6.Mai, Dresscode und Catering) und uns kamen immer neue Ideen für das Programm. Da wir alles selbst aussuchten, ergab sich ein buntes Gemisch aller möglichen Genres; auch die Besetzungen wurden unterschiedlich. Es gab Beiträge von nur einer Person über kleinen Gruppen bis hin zu den Liedern, die wir alle gemeinsam vortrugen.

Unser Opener war dann auch „ Vo Mello bis ge Schoppernau“, erster Akt nach der Begrüßung durch Frau Habram und mich, Klassensprecherin der 9b, war Elias mit „Me and my guitar“, der noch 4 weitere Male allein auf die Bühne kam, um sein Können unter Beweis zu stellen. Weitere Highlights unter vielen Musikstücken waren „Chasing Cars“ von Snow Patrol, „Jetzt ist Sommer“ von den Wise Guys und „Tears in Heaven“ von Eric Clapton. Der frenetische Jubel forderte eine Zugabe, die wir nicht im Programm hatten, aber gerne gaben. Nach dem offiziellen Teil des Konzerts vergaßen einige Schüler ihre Nervosität und setzten sich in kleinen, locker wechselnden Grüppchen auf die Bühne9b3, um die begeistert ausharrenden Gäste zu unterhalten; vereinzelt sah man sogar Tänzer und Tänzerinnen. Als wir später die Spenden zählten, konnten auch wir uns ein freudiges Lächeln nicht verkneifen: wir hatten etwa 350€ eingenommen. Da uns der Elternbeirat versprochen hatte, die Spenden auf den nächsten Hunderter aufzurunden, entschlos- sen wir uns, den Betrag aus der Klassenkasse auf 401€ zu erhöhen. Außerdem hat Herrn Jäger erklärt, dass er eine DVD des Abends erstellen wird, um den Verkaufspreis auch komplett an unser Projekt zu spenden. Ich möchte mich, im Namen unserer Klasse, nochmal bei Frau Habram bedanken, die unser Projekt von Anfang an unterstützt hat, so wie bei Herrn Zimmer, der uns zusammen mit ihr bei der danach durchgeführten Übernachtung im Schulhaus betreut hat.

Maya Tischer, 9b

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Eine musikalische Reise durch die Welt der Fabeln

26. Februar 2011

rosegeorgi“Rose und Georgi” am Gymnasium Albertinum

Die beiden Musiker aus Berlin erzählen Fabeln mit Musikbegleitung für kleine und große Kinder. Mit diesem Auftritt setzen  sie den Deutschunterricht und die Fabel in ein ganz anderes Licht.

Christian Georgi spielt alles, was Flöte heißt und außerdem Saxophon – und das auchrosegeorgif noch richtig gut, während sein Partner das Key- board und seine Stimme beherrscht.

Sie gestalten die Vorstellung so, dass sie mal das ganze Publikum und mal einen einzelnen Schüler aufforder- ten die Vorstellung zu unter-stützen. Diesmal “traf” es Jonathan Hein aus der 5a, der ein kleines Experiment erklären musste.

Ich hoffe, dass die beiden wieder einmal an das Albertinum  in Coburg kommen und uns mit einem neuen Programm überraschen!!!

Julian Friedrich 5a

Gespräch über “Die Familie Schroffenstein”

09. Dezember 2010

Besuch vom Landestheater am Gymnasium Albertinum

„Fabelhaftes Schauspielertheater…voller Spannung, Poesie und Komödiantik“ – so schreibt die Neue Presse über die Aufführung des Stücks von Heinrich von Kleist am Landestheater. Wir, das P-Seminar Zeitungsjournalismus, haben viele solche Kritiken über das hochgepriesene Stück gehört und wollten wir uns eine eigene Meinung bilden.

Schroffenstein_Presse_03In diesem Trauer- spiel von Heinrich von Kleist geht es um die Geschichte zweier Familien des Schroffensteinschen Adelsgeschlechts, die nach einem Streit entschieden haben, dass nach dem Tod eines Familienoberhauptes die andere Familie das ganze Erbe bekommen wird. Als Peter, der Sohn von Rupert von Schroffenstein, tot aufgefunden wird und jemand unter Folter den Namen Sylvesters von Schroffenstein nennt, schwört die Familie Ruperts Rache. Zu diesen Missverständnissen kommt hinzu, dass neben Johan, dem unehelichen Sohn Ruperts, und dem Boten Jeronimus auch Ottokar, Sohn Ruperts, in Agnes, die Tochter Sylvesters, verliebt sind.

Hat die Liebe zwischen Ottokar und Agnes trotz der Feindschaft ihrer Familien eine Chance?

Begeistert von den Schauspielern und Schauspielerinnen, der Geschichte und vom überraschenden Ende, erwarteten wir, die Theaterpädagogin Yvonne Schwartz, den Dramaturgen Georg Mellert und (zur Freude aller P-Seminar-Teilnehmer) auch zwei Schauspieler im Unterricht. Viele rätselten, welche Rollen die anwesenden Schauspieler in dem Stück verkörperten. Im Gegensatz zur Zuordnung von Frederik Leberle als Ottokar, hatten wir anfangs Schwierigkeiten, Ines Lutz als Gertrude, Agnes‘ Mutter, einzu- ordnen. Es ist überraschend, wie jung die Schauspielerin in Wirklichkeit ist und wie überzeugend sie die Rolle als Mutter darstellte. Während wir unsere Eindrücke, Meinungen und Fragen äußerten, wurde deutlich, wie interessiert die Schauspieler, der Dramaturg und die Theaterpädagogin an unserer Kritik sind und welchen Standpunkt die Schauspieler selber bezüglich ihrer Rolle vertreten. Beispielsweise war Ines Lutz davon enttäuscht, dass die Frauen in diesem Stück machtlos sind und nur „über ihre Männer“ kommunizieren können. Auf die Antwort, dass man durch mehr Kommunikation zwischen den Familien die Missverständnisse hätte vermeiden können, schlug Frau Schwartz ein Experiment vor:Schroffenstein_Presse_05

Im Stil von „Stille Post“ ließ sie einen Satz weiterflüstern. Nachdem dieser Satz ungefähr zwölf Mal weitergesagt wurde, kam der Satz- brocken „Es wird behauptet, dass die Mutter den Opa…“ heraus.

Unter großem Gelächter wurde verkündet, dass der ursprüngliche Satz so lautet: „Es wird behauptet, dass Sylvester Peter, den Sohn von Rupert von Schroffenstein, umgebracht hat.“ Dieses Beispiel zeigt, wie Missverständnisse entstehen können, wenn nicht direkt, sondern, übertragen auf das Theaterstück, über einen Boten kommuniziert wird.

Wir bekamen einen Einblick, wie ein Theaterstück von der Textvorlage bis zur Aufführung umgesetzt wird (überraschender- weise wird vieles spontan bei den Proben entschieden), was die Aufgaben eines Dramaturgen sind und wie viel Spaß die Schauspieler an ihrer Arbeit haben. Keine unserer Fragen blieb unbeantwortet.

Und so ergibt sich unsere Meinung: Das Stück „Die Familie Schroffenstein“ ist ein sehenswertes Theaterstück, das die Spannung der Zuschauer trotz unglaubwürdigem Ende fesselt und zeigt, wie Missverständnisse und Rache eine Familie zerstören können. Fest steht: Das wird nicht unser letzter Theaterbesuch mit einer Nachbesprechung gewesen sein!

Rüya Güleryüz, Q11

Musikalisches Feuerwerk: Drei Förderpreisträger vom Albertinum

28. November 2010

Die Stadt Coburg hat die Förderpreise in der Sparte Musik an drei junge Künstler verliegen

In den Hallen des Casimijulianerianums wurden die drei Virtuosen geehrt und machten ihrer (ehemaligen) Schule, dem Gymnasium Albertinum, ebenso viel Ehre wie ihrem Talent – an den Tasten des Pianos ebenso wie mit der Stimme. Sie alle sind Mehrfachpreistträger bei “Jugend musiziert” und blicken bereits auf zahlreiche Auftritte zurück. Hier sind die Preisträger in kurzen Porträts:

Juliane Lapidus: Abitur 2008, studiert seitdem an der Hochschule für Musik in Köln mit dem Hauptfach Klavier. Sie bot anlässlich der Ehrung ebenso ansprechende wie anspruchsvolle Stücke von Mendelssohn-Bartholdy und Sergej Rachmaninow.

Für die sogenannte “leichte Muse” stand Laura Mann (am Flügel begleitet von Neli Stefanova) – wobei von Leichtigkeit allenfalls im Sinne lauramanneiner Unangestrengtheit zu verstehen ist, die auf der Beherrschung unterschiedlicher stimmlichen Ausdrucksmöglich- keiten beruht. Die junge Künstlerin (Abitur 2009), die sich an der Stage Scholl of Music in Hamburg zur Musical-Darstellerin ausbilden lässt, bot Songs aus diversen Musicals und begeisterte das Publikum durch Temperament, aber auch durch leise, lyrische Töne.

Der dritte Musiker, Leonhard Dering, der derzeit der die Oberstufe des Coburger musischen Gymnasiums besucht, brachte die größte Konzertsaal-Erfahrung mit. So nahme er etwa am IX. Inter- nationalen Chopin-Wettbewerb teil, und diesem Komponist gilt denn auch seine größte Leidenschaft. Er präsentierte das  virtuose Scherzo Nr. 3 in cis-Moll, das der Musikkritiker Joachim Kaiser einmal als “zerklüftet” bezeichnet hat,                                     leonhard

diszipliniert und ausdrucksstark. Im letzten Teil spielte er Konzertparaphrasen über Johann Strauß´sche Walzer- motive von Alfred Grünfeld. Auch dieses umwerfend schwungvolle Stück  meisterte er scheinbar “spielend”. Er legte es dem Vorsitzenden der Deutschen Johann Strauß Gesellschaft, Ralph Braun, als Dankeschön zu Füßen, der ihm ein Stipendium überreicht hatte. So klang die musikalische Matinee mit der Erinnerung an bekannte Melodien aus, die durch kompositorische Verfremdung neue Wirkungen entfalteten.

Für die Fotos danken wir Jochen Berger (Coburger Tageblatt).

Die wahre Geschichte der Dinos – Figurentheater am Albertinum

23. November 2010

Das Sandkorn-Theater aus Berlin mit einem Ein-Mann-zwei-Dino-Gastspiel in englischer Sprache

There is a stage. It´s a rather small stage, to be honest, but the plot is about the great past of extinct creatures liked dinos and other sauruses. The starting point is in our present time: A load of tourists arrives in Dino-Valley by bus to see the huge bones in the dino museum und the waterfall where millions of years ago those old monsters went for a swim. Suddenly the scenery is transformed into some prehistoric site …

But how can all this dinobe presented with little equipment ? Quite easily: The stage props go through a metamor- phosis: A hill, a house, a bridge – they all  turn into beasts – and this means: into beasts of prey. And who brings these trans- formations about: A man who is stage director, actor and host at the same time, telling stories und jokes, singing songs  or making noises with curious machines hidden behind pieces of cloth. The audience was fascinated and asked Mr Anding, a friendly and witty man, lots of questions after the curtain had been dropped. Or rather: After the dinos were changed back into hills.

Here are some commentaries made by some of the younger students:

“I liked it, because the sounds were perfect. Usually I don´t like dinos, but the theatre performance was brilliant.”

“He has a very funny voice and the effects were cool.”

“How can this man remember so many things?”

“How did you make the thunderstorm?”

“What a sad story for the dinos! Why aren´t they still alive – they are so great animals?”

“I want to see this play again.”

WE WOULD LIKE TO SEE YOU AGAIN AT OUR SCHOOL, MR ANDING!

Kunst mit Papier: Kooperation zwischen Albertinum und Hochschule

25. September 2010

2a_ObjektEine Ausstellung der besonderen Art waren im Anbau des Coburger Gymnasiums zu sehen. Die Skulpturen und Schmuckobjekte des Kunstkurses 11 überraschen mit erstaunlichen Formen und Formaten. Zwei Studentinnen der Innenarchitektur, Anna Schröder und Elizabeth Creger, haben sie durch Lichtspots, Schwarzlicht und Projektionen sehr wirkungsvoll in Szene gesetzt. Als musikalische Umrahmung war eine überaus stimmungsvolle Komposition von Attila Gergely (Albertinum, Q11) zu hören, der sie selbst auf der Violine zusammen mit Nina Scheidmantel am Piano uraufführte. Auch Max Wangemann (9a) bot eine Probe seines Könnens auf der Geige.

Was die  am Albertinum 1a_Schmucktätige Kunsterzieherin hier initiierte, ist höchst bemerkenswert: Neben Papier durften nur andere zellorganische Stoffe wie Wolle, Stoffe usw. verwendet werden; nur Flecht-, Falt- und Nähtechniken waren erlaubt. Welche filigranen und fantasievollen Gebilde  dabei entstanden, muss man selbst gesehen haben. Unsere Fotos sollen wenigstens einen indirekten Eindruck davon geben.

Alexander Glas, einer der jungen Albertiner Papier-Künstler (Q11), erläutert die Aufgabenstellung so: Es sollte einfach etwas Nicht-Alltägliches aus Papier, Holz oder Stoff entworfen und mit Hilfe von Lichttechnik optisch umgesetzt werden. “Reine Ästhetik”, erklärte er uns im Gespräch; zwischen Kunst und Design sollten die Kuben und Quader mit ihren verschiedenartigen “Auswüchsen” angesiedelt sein. Der bizarre, manchmal “punkig” wirkende Körperschmuck sollte jedoch ganz für sich wirken, wie die Ausstellung insgesamt weiter keine “Aussage” habe. Es sei darauf angekommen, sich “ins Objekt zu vertiefen”. Und das habe allen Beteiligten sehr viel Spaß gemacht.

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“We will rock you” – Musical-Begeisterung am musischen Gymnasium

03. August 2010

Über das Wagnis, ein in jeder Hinsicht anspruchsvolles Musical in einer Schulturnhalle aufzuführen, redet man nicht mehr, wenn man eine der beiden öffentlichen Aufführungen gesehen hat. Auch die Coburger Presse bescheinigt der singenden und tanzenden Truppe unter der Leitung von Helmut Hofmann einen geradezu profihaften Einsatz der vorhandenen Mittel. Hier ein Interview mit Sonja G., einer der mitwirkenden Sängerinnen.

bellissima: Herzlichen Glückwunsch zu diesem überwältigenden Erfolg. Wie lange probt man für eine solche aufwändige Vorstellung?

Sonja: Seit September, also eigentlich das ganze Schuljahr. Ab Dezember liefen dann die eigentlichen Proben.

P1080735bellissima: Gibt es da nicht auch Durststrecken?

Sonja: Na ja, es gab zwischendurch Bedenken. Anstrengend war dann vor allem die letzte Probenwoche. Da mussten alle das Wochenende dranhängen.

bellissima: Was hat euch am meisten gereizt, dieses Musical aufzuführen?

Sonja: Die rockige Musik. Und “Queen” ist halt eine Kultband. Und es ist ein Thema für jedes Alter:  Die gute alte Rockmusik darf nicht verloren gehen – wegen ihrer Direktheit und Individualität. Diese Musik ist noch “handgemacht”.

bellissima: Die Choreografie hat einen sehr komplizierten Eindruck gemacht. Wer hat die Ideen gehabt, wer das mit euch einstudiert?

Sonja: Wir haben die Schritte und Figuren selbst entwickelt, jeder hat etwas beigetragen. Wie tanzen eben gern: Wir sind ja Mädchen.

bellissima: Kaum zu glauben. Und der Gesang? War das nicht eine riesige Herausforderung?

Sonja: Ja, aber die Solisten hatten Gesangsunterricht bei Frau Friedrich. Zwischendurch gab  es aber Stimmprobleme bei Solisten, durch die Anstrengung.

bellissima: Und nun – mit allem zufrieden?P1080755

Sonja: Ja, das meiste hat eigentlich gut geklappt. Und wie das Publikum mitgegangen ist! 40-50 Besucher mussten leider weggeschickt werden, weil es keine Karten mehr gab.

bellissima: Man kann nur staunen. Weiterhin viel  Freude mit der Musik!

Die Serenade – musikalischer Höhepunkt am Albertinum

03. August 2010

Showdown im Kongresshaus: Eine Schule präsentiert ihre besten Solisten und ihre diversen Ensembles. Wir werfen einen Blick auf zwei “große” und zwei “kleine” Musiker – talentiert sind sie alle vier. Sie wirken in dem Schulorchester mit, dass mit seinem neuen Leiter, Martin Bram, neuen Schwung erhalten hat und auf viel Zuspruch gestoßen ist.

SmaMariella Z. spielt im Schulorchester schon im zweiten Jahr die Geige. Sie liebt ihr Instrument über alles. Sie sagt: “Es macht mir Spaß zu musizieren, da kann man so richtig Gefühl reinbringen. Ich bin mehr der klassische Typ.” ……………………………………………………………………………………………………………………………………………

Shen

Henrik L. ist neu in dem kleinen Ensemble. Ein viel versprechendes Talent auf dem Akkordeon, mit dem er bereits einen Preis bei !Jugend musiziert” (Bundesebene) errungen hat. In dem kleinen Ensemble, das von Claudia Cerha geleitet wird, hat er den rhythmischen Part übernommen. Er bekennt: “Ich mag mein Instrument, weil es nah am Körper ist, so dass man mehr ausdrücken kann.”

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Satt

Die beiden älteren Solisten haben schon so manchen Auftritt hinter sich. Beide nehmen bereits Un- terricht an der Musik- hochschule. Attila Görgelys Violine und Carolin Wangemanns Oboe ergänzen sich gegenseitig in einem sehr anspruchsvollen Vivaldi-Konzert. Virtuos sind sie beide. Warum Carolin ihr Instrument liebt? Weil es einen “einzigartigen Klang” hat.

Wir wünschen allen Mitwirkenden ein Leben, das von Musik erfüllt ist!

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